Nutzung von Translation-Memory-Systemen

Translation-Memory-Systeme (TM) dienen dazu, sich wiederholende Inhalte für eine zukünftige Wiederverwendung in einer Datenbank (Übersetzungsspeicher), dem sogenannten Translation-Memory, zu erfassen, damit diese nicht erneut übersetzt werden müssen.

Die Nutzung der Translation-Memory-Systeme bietet dem Kunden in Punkto Zeitersparnis einen ganz klaren Vorteil, da die Projekte nicht durch unnötige Übersetzungen verzögert werden und die Qualität bei identischen Segmenten nicht verloren geht. Die Zufriedenheit des Kunden wird durch den Einsatz von Translation-Memory-Systemen garantiert.

Ein TM wird während des Übersetzungsprozesses mit einem CAT-Tool angelegt. Ein CAT-Tool ist ein Programm für die computergestützte Übersetzung. Sie erleichtern somit den Übersetzungsprozess und führen zu einheitlichen Übersetzungsergebnissen. Auf dem Markt gibt es verschiedene Anbieter, die bekanntesten unter ihnen sind:

  • Trados
  • MemoQ
  • Across
  • Wordfast

Wenn eine Ausgangsdatei geöffnet wird und ein Translation-Memory eingesetzt wird, das bereits vorher schon mit Segmenten gefüllt wurde, werden alle „100%-Matches“ (identische) oder „Fuzzy-Matches“ (ähnliche) sekundenschnell angezeigt und in den Zieltext importiert.

Bei der Bearbeitung der Ausgangsdatei können die „Matches“ aus dem TM eingefügt werden oder mit einer neuen Übersetzung überschrieben werden. Wird dieses Segment manuell aktualisiert, wird diese genauso wie das vorherige Segment, für künftige Übersetzungen gespeichert. Genauso werden leere Segmente im Zieltext nach der manuellen Übersetzung automatisch im Translation-Memory abgespeichert.