Schuppen von Dokumenten

Schuppen von Dokumenten im Übersetzungsbüro

Schuppen von Dokumenten

Bei beglaubigten Übersetzungen müssen die Übersetzung, die Kopie des Dokumentes und der Bestätigungsvermerk fachgerecht miteinander verbunden werden, damit diese nicht hinterher manipuliert werden können.

Dazu faltet man die linke obere Ecke der einzelnen Seiten geschuppt nach hinten. Somit wird gewährleistet, dass jedes Blatt Papier auch mit dem Stempel des ermächtigten Übersetzers versehen wird. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass jedes Blatt richtig umgeknickt wird und nicht etwa hinter einem anderen Blatt verschwindet. Das Verbinden mit einfachen Heftklammern ist nicht zu empfehlen, da diese leicht gelöst und wieder befestigt werden können. Am besten verwendet man Ösen, die mit Druck, die einzelnen Blätter verbinden und danach nicht mehr entfernt werden können. Die Ösen werden mithilfe einer Ösenstanze oder Ösenpresse flach gedrückt. Der Vorteil gegenüber einer Ösenzange ist, dass man durch die Hebelwirkung weniger Kraft aufwenden muss und man  nicht Gefahr läuft, dass die Blätter beim Verbinden knicken oder gar reißen.

Die Öse bietet den weiteren Vorteil, dass man zusätzlich noch ein Urkundenheftgarn durch das Loch ziehen kann, welches man auf der letzten Seite mit einem Klebesiegel befestigt. Hier empfiehlt es sich die letzte Seite mit dem Bestätigungsvermerk zu versehen, auf dem dann nochmal der Stempel des Urkundenübersetzers platziert wird sowie seine Unterschrift.

Der Vorteil beim Schuppen von Dokumenten ist, dass Manipulationen und Fälschungen erschwert werden, da das Schuppen verhindert, dass einzelne Seiten abgetrennt und entfernt werden können, da der Stempel dann unvollständig und die Manipulation offensichtlich ist.